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Die ältesten Zeugnisse stammen aus der ersten Phase der Mittleren Neusteinzeit, repräsentiert durch die „Kultur des Castellaro Vecchio“ benannt nach einer fruchtbaren Hochebene auf der Insel Lipari, ca. 400m. ü.M. wo sich eine Menschengruppe aus Sizilien kommend niederließ, angezogen von den reichen Obsidianablagerungen. – (FIG.4).
Diese Kultur zeichnet sich aus durch die Produktion von Keramiken aus brauner Tonmasse und noch im Rohzustand durch einfache Einritzung dekoriert, im typischen „Stentinello – Stil“ (Stentinello: eine von einem Schutzgraben umgebene Ansiedlung an der Küste nördl. von Siracusa) – (FIG.5) sowie dreifarbig bemalte Keramiken (FIG. 6): Flammen oder Bänder in roter Farbe, schwarz umrandet, auf cremefarbigem Untergrund (zweite Phase der mittleren Jungsteinzeit – 1. Hälfte 4. Jt. V. Chr.) –sowie durch eine sehr raffinierte Keramik bemalt mit Mäandern oder Spiralen (FIG.7) im klassischen „Serra d’Alto“ Stil (Ansiedlung in der Nähe von Matera) (Mittlere Jungsteinzeit – 3. Phase – Mitte IV. Jt. V. Chr.) Das Ende der Jungsteinzeit (Ende IV. – Anfang III. Jt. V. Chr.) die Zeit als die Ansiedlungen sich auf die unterhalb des Castello liegenden Ebene, der „Contrada Diana“ verlagern und sich weiter ausdehnen ist ausgezeichnet durch die Produktion einer roten Keramik von raffinierter Machart, die Keramik im „Stile Diana“ (FIG.8). Keramiken dieser Art wurden auch in anderen Gegenden der Italienischen Halbinsel gefunden. (Kalabrien, Salento, Romagna, Basilicata, Umbrien, Kampanien ) – |